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Am 24.04.2014 fand am Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) Dresden die Gründungsversammlung des Vereins smart3 e.V. statt, dem auch XENON als Mitglied beigetreten ist.
Der Verein soll die Koordination der Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder ermöglichen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung neuer, innovativer Produkte auf Basis von sogenannten smart materials zu forcieren.

Unter smart materials wird hierbei eine Gruppe von Werkstoffen verstanden, welche die herausragende Fähigkeit besitzen, sich selbständig veränderten Umweltbedingungen anzupassen bzw. ihre Eigenschaften durch äußere Einflüsse gezielt so zu verändern, dass sie optimal angepasst sind. Sie ermöglichen eine hohe Funktionalität in vereinfachten Strukturen und eröffnen gleichzeitig völlig neue Perspektiven im Produktdesign.

Auslöser für die Bildung des Konsortiums "smart³ | materials - solutions - growth" war die Förderrichtlinie "Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation" des Bundesforschungsministeriums, dem neuen Programm für die Neuen Länder. Für dieses 500 Mio. € schwere Förderprogramm wurden im Jahr 2013 insgesamt 59 Projektskizzen eingereicht, aus denen letztendlich 10 Gewinner ausgewählt wurden. Konsortialführer von smart³ e.V. ist das Fraunhofer IWU unter der Leitung von Dr. Welf-Guntram Drossel.

XENON wird als Vereinsmitglied zunächst im Teilprojekt „Energie der Zukunft“ involviert sein. Dieses Startprojekt mit einem Fördervolumen von 3,6 Mio. € bildet im Rahmen des smart3-Konzeptes die Werkstoffklasse der dielektrischen Elastomere ab. Insbesondere soll in diesem Projekt die Entwicklung der Werkstoffe und der Fertigungstechnologien für neue Produkte demonstriert werden. Es sollen innovative wissenschaftliche Ansätze, Technologien und Verfahren zum Aufbau von Wandlerstrukturen aus dielektrischen Elastomerschichten erforscht und entwickelt werden. Das Forschungsprojekt wird von 8 Partnern unter Koordination des Fraunhofer IAP getragen. Dabei bilden die Projektpartner die gesamte Wertschöpfungskette vom Material, über Technologien zur Prozessierung unterschiedlicher Materialien, dem Aufbau von Schichtverbünden, dem Stapeln, Vereinzeln und Kontaktieren sowie der Elektronikentwicklung zur Ansteuerung von Stapelaktoren ab.

Zudem erschließt sich XENON durch die Mitgliedschaft im Konsortium eine große Anzahl von neuen potentiellen Geschäftspartnern und Kunden. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt liegen Anfragen bezüglich der Mitarbeit in weiteren smart3 e.V. Basisprojekten oder als Fremddienstleister vor.
24.04.2014
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